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Über

Augen öffnen. Zukunft schaffen.

L’appel Deutschland e.V. (i.G.)

Außerhalb der Hauptstadt Kigali ist die Landbevölkerung Ruandas vollkommen vom Zugang zu sauberem Wasser oder Strom abgeschnitten. Viele Menschen schlafen in notdürftig zusammengebauten Behausungen, besitzen häufig nur Stofffetzen als Kleidung. Die Bevölkerung leidet zu großen Teilen noch immer unter den Nachwehen des brutalen Völkermordes im letzten Jahrzehnt.
Insgesamt sechzehn Studierende der Universität Witten/Herdecke und aus Köln haben es sich zum Ziel gemacht, diese Umstände umfangreich und vor allem gemeinsam mit der Bevölkerung zu ändern.
Mittlerweile gedeiht die Idee einer umfassenden humanitären Hilfsorganisation prächtig.
Besonders zentrale Bauelemente der Organisation sind die drei Bereiche Gesundheit, Bildung und Infrastruktur, da diese durch die blutigen Kriegshandlungen besonders stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Mit diesen interdependenten Tätigkeitsfeldern wird die junge Organisation L’appel Deutschland e.V. die Zukunft Ruandas entscheidend mitgestalten.
Gesundheit
Die medizinische Versorgung der Bevölkerung ist nach wie vor unzureichend. Da es an qualifiziertem medizinischem Personal sowie an Medikamenten mangelt, ist gerade die Kindersterblichkeitsrate sehr hoch. Malaria, Tuberkulose oder schwerer Durchfall gehören zu den häufigsten Todesursachen, da sie schlicht nicht behandelt werden können.
L’appel Deutschland wird im Norden des Landes, innerhalb der Dorfgemeinschaft von Kiruhura, eine Krankenstation errichten – eines der wenigen medizinischen Versorgungszentren Ruandas. Die Menschen aus den umliegenden Dörfern werden beim Bau selbst mit anpacken und die Station eigenständig weiterführen. Innerhalb des letztjährigen Aufenthaltes konnte L’appel sowohl ein geeignetes Bauland erstehen als auch eine Baugenehmigung des zuständigen Ministeriums einholen.
Der Bau kann beginnen…
Bildung
Das Bildungssystem in Ruanda fokussiert sich bisher lediglich auf den Aufbau des Schulsektors. Universitäten sind in der Hauptstadt oder den umliegenden Staaten vorhanden, aber für die jungen Erwachsenen bei weitem nicht finanzierbar.

L’appel ändert diese Situation mit dem „Umgekehrten Generationenvertrag“. Studierende in Ruanda, für die ein Sponsor gefunden wird, verpflichten sich, den finanziellen Beitrag des Sponsors bei Eintritt ins Berufsleben über einen gewissen Zeitraum, einkommensabhängig und sozialverträglich an die nächste Generation von Studierenden weiterzugeben. Ein nachhaltiges und langfristiges Programm, das nicht nur einem ierend, sondern vielen Studierend-Generationen zu einem Hochschulstudium verhelfen wird. Da durch den Völkermord eine komplette Generation fehlt, ist es jetzt elementar wichtig, dass die derzeitige heranwachsende Generation dieses Loch mit qualitativ guter Bildung nachhaltig füllt.


 Infrastruktur
Nur knapp die Hälfte der Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser und nur weniger als die Hälfte Zugang zu Sanitäreinrichtungen. Massive Kriegsschäden zwingen fast 90 Prozent der Bevölkerung in die Landwirtschaft, da bisweilen wenige alternative Tätigkeitsfelder vorhanden sind. Fünfzig Prozent der Bevölkerung Ruandas leben von weniger als einem US-Dollar pro Tag. Die bereits begonnenen Projekte zur Grundversorgung mit sauberem Trinkwasser und Solarstromanlagen macht sich L’appel Deutschland weiterhin zum Ziel für die nächsten Jahre.

Das Team arbeitet ständig an weiteren spannenden Ideen, um die Hilfsorganisation für so viele Menschen wie möglich nutz- und erlebbar zu machen. Jeder ist herzlich Willkommen, den Verein zu unterstützen und weiterzuentwickeln.

Alter: 30
 

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